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Rechtsreferendare: Bewerbungsverfahren

Die Ausbildung im juristischen Vorbereitungsdienst des Landes Brandenburg findet in den Landgerichtsbezirken Potsdam, Frankfurt (Oder), Cottbus und Neuruppin statt.

Grundsätzlich erfolgt die Bewerbung für den gesamten Oberlandesgerichtsbezirk.

Allerdings können Wünsche für einen oder mehrere Landgerichtsbezirke geäußert werden. Ein Anspruch auf Zuweisung zu einem bestimmten Ausbildungsbezirk besteht jedoch nicht. Sie müssen deshalb damit rechnen, einem anderen als dem von Ihnen gewünschten Ausbildungsbezirk zugewiesen zu werden.

Im Übrigen wird darauf hingewiesen, dass hinsichtlich der personenbezogenen Daten ein Abgleich mit anderen Oberlandesgerichten stattfindet. Die Daten werden, soweit dies zur Erfüllung der dem Dienstherren obliegenden Aufgaben im Rahmen der Personalverwaltung sowie für beschäftigungspolitische und statistische Zwecke erforderlich ist, gespeichert.

Einstellungstermine und Bewerbungsfristen:

Im Land Brandenburg werden Rechtsreferendarinnen und Rechtsreferendare zur Ableistung des juristischen Vorbereitungsdienstes in der Regel wie folgt jährlich eingestellt:

Einstellungstermin

Landgerichtsbezirke

Bewerbungsschluss

§ 222 Abs. 2 ZPO gilt entsprechend

1. Februar

Potsdam und Neuruppin

5. November

1. Mai

Frankfurt (Oder) und Cottbus

5. Februar

1. August

Potsdam und Neuruppin

5. Mai

1. November

Frankfurt (Oder) und Cottbus

5. August

Nach § 2 Abs. 1 JurVdKpV kann am Auswahlverfahren grundsätzlich nur teilnehmen, wer die erste juristische Prüfung bestanden und vollständige Bewerbungsunterlagen vorgelegt hat.

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Antragstellung:

Ihren Antrag auf Aufnahme in den juristischen Vorbereitungsdienst des Landes Brandenburg richten Sie bitte

An den
Präsidenten des Brandenburgischen Oberlandesgerichts
- Referendarabteilung –
Gertrud-Piter-Platz 11
14770 Brandenburg an der Havel

Von Zusendung in Heftern oder sonstigen Mappen ist abzusehen. Falls Sie an einer Einstellung in den juristischen Vorbereitungsdienst nicht mehr interessiert sind, erfolgt eine Rücksendung von Bewerbungsunterlagen nur gegen einen ausreichend frankierten Rückumschlag.

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Notwendige Bewerbungsunterlagen: 

  • Bewerbervordruck (siehe unten)
  • das Gesamtzeugnis der ersten juristischen Prüfung - beglaubigte Ablichtung
  • einen unterschriebenen - möglichst maschinengeschriebenen - tabellarischen Lebenslauf
  • ein Lichtbild
  • Ihre Geburtsurkunde - beglaubigte Ablichtung, bei ausländischen Urkunden mit Übersetzung
  • Ihr Abiturzeugnis - einfache Kopie
  • die Erklärungen Ref 01-03 (siehe unten)
  • eine aktuelle Meldebescheinigung
  • ggf. Ihrer Heirats- bzw. Lebenspartnerschaftsurkunde, Geburtsurkunde des Kindes und anderer personenstandsrechtlicher Urkunden – beglaubigte Ablichtung
  • ggf. eine Dienstzeitbescheinigung (Wehr-, Zivildienst, Entwicklungshelfer oder soziales Jahr) - einfacher Kopie
  • ggf. einen Nachweis über eine Schwerbehinderung oder Gleichstellung – einfache Kopie
  • ggf. Ihre Einbürgerungsurkunde - einfache Kopie
  • ggf. Ihre Aufenthaltsgenehmigung/ Aufenthaltserlaubnis - einfache Kopie

Zur Nachreichung von Unterlagen wird im Einzelfall eine Nachfrist eingeräumt. Ein begründeter Antrag ist mit dem Aufnahmegesuch einzureichen.
Die beglaubigten Ablichtungen sind als ordnungsgemäß beglaubigte Kopien (§ 33 VwVfg i. V. m. den landesrechtlichen Vorschriften; z. B. ausstellende Behörde und Bürgeramt) einzureichen.
Bei persönlicher Abgabe genügt die Vorlage des Originals mit einer Kopie, bei Übersendung von Originalen mit einer Kopie erfolgt die Rücksendung des Originals.

Änderungen der persönlichen Daten (Anschrift, Telefonnummer etc.) sind umgehend mitzuteilen. 

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Vergabe der Ausbildungsplätze:

Die Vergabe der Ausbildungsplätze erfolgt nicht nach der Reihenfolge des Bewerbungseinganges, sondern nach den Kriterien des § 11 Abs. 3 BbgJAG: 

  • bis zu 20 % nach dem Ergebnis der ersten juristischen Prüfung;
  • bis zu weitere 10 % der verbleibenden Ausbildungsplätze an Härtefälle;
  • die Übrigen nach Wartezeit.

Es werden vier Nachrückverfahren durchgeführt. Die Ausbildungsbehörde behält sich vor, Restplätze kurzfristig telefonisch oder per E-Mail zu vergeben.

Bitte haben Sie Verständnis dafür, dass Ihre Bewerbung aus organisatorischen Gründen nur berücksichtigt werden kann, wenn Sie zugleich mit der Annahme eines Ausbildungsplatzes für Brandenburg erklären, weitere Bewerbungen für einen Referendariatsplatz in anderen Bundesländern zurückzunehmen.

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Wartezeiten:

Im Land Brandenburg bestehen Wartezeiten. Die Wartezeit beginnt erst mit Einreichung der vollständigen Bewerbungsunterlagen und dem unter Berücksichtigung der Bewerbungsfristen nach § 1 Abs.2 JurVDKpV nächstmöglichen Einstellungstermin (unabhängig von dem gewünschten Termin). Genaue Aussagen zu den Wartezeiten können nicht getroffen werden.

Es wird daher zur Vermeidung erhöhten Verwaltungsaufwands gebeten, den Termin anzugeben, zu dem ein Ausbildungsplatz tatsächlich angenommen werden kann. Die Annahme eines Ausbildungsplatzes im juristischen Vorbereitungsdienst eines anderen Bundeslandes ist dem Brandenburgischen Oberlandesgericht unverzüglich anzuzeigen.

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Vordrucke zum Bewerbungsverfahren
Vordrucke nach Aufnahme

Hier können Sie die für Ihre Einstellung benötigten Vordrucke / Formulare herunterladen, nachdem Ihnen ein Ausbildungsplatz angeboten worden ist.

Letzte Aktualisierung: 13.08.2018

Ansprechpartner

Präsident des Brandenburgischen Oberlandesgerichts
- Referendarabteilung –
Gertrud- Piter- Platz 11
14770 Brandenburg an der Havel
Tel.: 0 33 81/ 39- 90     
Fax: 0 33 81/ 39- 93 50
E-Mail: dezernat3@olg.brandenburg.de

Sprechzeiten:

Montag bis Donnerstag
9.00 bis 12.00 Uhr und
13.30 bis 15.00 Uhr

Freitag
9.00 bis 12.00 Uhr

Ansprechpartner:

LG-Bezirke Potsdam und Neuruppin

Frau JAI'in Schmidt           Telefon: 03381/ 39 - 9240  

LG-Bezirke Frankfurt (Oder) und Cottbus

Frau JB'e Roick                 Telefon: 03381/ 39 - 9282