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(27.11.2017) Brandenburgisches Oberlandesgericht: Ausbildung zur/zum Justizfachangestellten

Ausbildung zur/zum Justizfachangestellten 

Der Präsident des Brandenburgischen Oberlandesgerichts stellt – vorbehaltlich des Vorliegens der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen – zum 1. September 2019

Auszubildende für den Beruf der/s Justizfachangestellten ein.

Aufgaben der/des Justizfachangestellte/n:

Justizfachangestellte nehmen büroorganisatorische, verwaltende und rechtsanwendende Aufgaben wahr und sind überwiegend in Serviceeinheiten, d. h. in enger Zusammenarbeit mit Richterinnen und Richtern sowie Rechtspflegerinnen und Rechtspflegern, in den Fachgebieten Strafprozess, Zivilprozess, Zwangsvollstreckung, Insolvenzen, Ehe- und Familiensachen, Grundbuch, Nachlass, Register, Vormundschaft und Betreuungen bzw. in verwaltungs- oder sozialgerichtlichen Verfahren tätig. 

Sie stellen eine wichtige Kontaktstelle zwischen Bürger und Justiz dar. Von ihrem Geschick hängt es in vielen Fällen ab, ob die Justiz ihre Aufgaben erfüllen kann und die rechtsuchende Bevölkerung in ihren berechtigten Erwartungen nicht enttäuscht wird.

Der Beruf erfordert deshalb neben vielseitigen Fachkenntnissen auch Kooperations- und Kommunikationsbereitschaft, Sorgfalt und im Umgang mit dem Publikum ein gutes Einfühlungsvermögen.

Ablauf der Ausbildung:

Die Ausbildung dauert 3 Jahre und findet im dualen System statt, das heißt im Wechsel zwischen Berufsschule und Ausbildungsgericht. Ausbildungsgerichte sind die Amtsgerichte in Brandenburg an der Havel, Cottbus, Fürstenwalde/Spree und Neuruppin.

Vergütung während der Ausbildung:

Während der Ausbildung erhalten die Auszubildenden entsprechend dem Tarifvertrag für Auszubildende der Länder in der zurzeit gültigen Fassung eine Ausbildungsvergütung in Höhe von 936,82 EUR im 1. Ausbildungsjahr, in Höhe von 990,96 EUR im 2. Ausbildungsjahr und in Höhe von 1.040,61 EUR im 3. Ausbildungsjahr.

Nach erfolgreicher Prüfung können die Auszubildenden als Justizfachangestellte eingestellt und in den Serviceeinheiten der Gerichte und Staatsanwaltschaften eingesetzt werden.

Einstellungsvoraussetzungen:

  • Gute Deutsch- und Mathematikkenntnisse, ein mittlerer Schulabschluss sowie Interesse am Beruf sind die wichtigsten Voraussetzungen.

Bei gleicher Qualifikation (Schulbildung) und Eignung werden Schwerbehinderte bevorzugt berücksichtigt.

Die Bewerbung kann per Post an den 

Präsidenten des Brandenburgischen Oberlandesgerichts
Dezernat 10.2
Gertrud-Piter-Platz 11
14770 Brandenburg an der Havel

oder per E-Mail an dezernat10@olg.brandenburg.de

gerichtet werden. Die Bewerbung kann bis zum 31. Dezember 2018 eingereicht werden.

Letzte Aktualisierung: 27.11.2017